Start eines Partnerprogramms im Affiliate-Marketing
Der folgende Artikel basiert auf den Erfahrungen von Axel Ratzer, die er als Online Marketing Manager bei der Freundliche Netzwerke GmbH während der Einführung des Partnerprogramms woobby.com – Teile Deine Leidenschaft! zu Beginn des Jahres 2008 gemacht hat.
Am Anfang hab ich mir als Merchant die Frage gestellt, wie schwer es überhaupt ist ein Partnerprogramm in der Branche des Affiliate Marketings zu etablieren und welche Hürden dafür genommen werden müssen. Gerade am Anfang sind es folgende Fragen die einen intensiv beschäftigen:
Wo schalte ich mein Partnerprogramm? Wie baue ich das Partnerprogramm auf?
Welche Vergütungsstruktur soll ich wählen? Wie gewinne ich erfolgreich neue Affiliates für mein Partnerprogramm? Was muss ein Partnerprogramm leisten, damit es nachhaltig durch die Affiliates genutzt wird? Mit welchen rechtlichen Aspekten muss ich mich auseinandersetzen?
An der Vielzahl der Fragen wird deutlich, dass es nicht damit getan ist, auf die schnelle ein Partnerprogramm aufzusetzen, ein paar Werbemittel hochzuladen und anschließend darauf zu warten, dass die Affiliates sich auf das Partnerprogramm stürzen. Gibt es überhaupt noch keine Erfahrungswerte und Antworten auf die offenen Fragen, dann kann ich jedem nur empfehlen sich vorab intensiv mit der Website 100partnerprogramme.de von Karsten Windfelder zu beschäftigen, die mir bei einigen offenen Fragen sehr hilfreich gewesen ist. Die Website liefert nahezu alle Antworten auf die oben angesprochenen offenen Fragen. Zudem ist dort auch eine intakte Community zu finden, die es einem ermöglicht sich schnell und unkompliziert mit anderen auszutauschen.
Aufgrund der Komplexität des Themas kann ich im Rahmen dieses Beitrages leider nicht auf alle offenen Fragen, die Eingangs des Beitrags genannt werden eingehen. Eine der wichtigsten Fragen ist zunächst sicherlich, ob das Partnerprogramm mit einer Software oder über ein bestehendes Netzwerk gestartet werden soll. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile, die gegeneinander abgewogen werden müssen. Hat das Produkt, das beworben werden soll noch keine große Reichweite im Internet, dann würde ich jedem empfehlen, auf ein bestehendes Affiliate Netzwerk zurückzugreifen. Im Falle von woobby.com hab mich für adbutler, belboon und affiliwelt.de entschieden, da diese Netzwerke ohne Setup-Gebühr auskommen und dem „kleinen“ Merchant auch eine gewisse Unterstützung gewährt, die bei den Marktführern nicht direkt gegeben ist.
Nach diesen Entscheidungen ist es wichtig sich intensiv mit der Vergütungsstruktur zu beschäftigen. Wie sollen die Affiliates vergütet werden? Grundsätzlich bieten sich hier die Varianten PPC (Pay per Click), PPL (Pay per Lead) und PPS (Pay per Sale).
Während des Betriebs eines Partnerprogramms ist es wichtig die Werbemittel regelmäßig zu überarbeiten und den Affiliates immer wieder neue Informationen bereitzustellen, da die Webmaster neue Aktionen brauchen, um ihren Usern neue Informationen liefern zu können.
Dieser Beitrag ist ein Gastbeitrag von Axel Ratzer.
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15. August 2008 um 10:30 Uhr
Interessanter Beitrag… So eben umgesetzt ist ein Partnerprogramm nicht. Das stimmt! 100partnerprogramme.de kann ich auch nur als erste Anlaufstelle empfehlen.
15. August 2008 um 15:28 Uhr
[...] webBloggers.de gibt es einen Gastbeitrag zum Thema “Start eines Partnerprogramms im Affiliate-Marketing”, der von mir erstellt [...]
20. August 2008 um 15:17 Uhr
Ja, interessanter Beitrag. Danke für die Infos!
21. August 2008 um 10:37 Uhr
Besonders der letzte Absatz ist wichtig und scheinen viele Programmbetreiber zu vernachläßigen.